| Lebensmittel
Zum Sattessen sollten Getreideprodukte, Kartoffeln,
Reis, Mais, Hülsenfrüchte, Sauerkraut, Teigwaren, Gemüse
und Obst dienen, sparsamer sind Milchprodukte, Geflügel, Fleisch und
Fisch auszuwählen und wenig, nur zum Verfeinern sind Öle, Fette,
Nüsse und Honig zu verwenden. In Maßen genossen, können
Alkohol, Schokolade oder andere stark zuckerhaltige Nahrungsmittel (z.B.
Konfitüre, Eis, Kuchen), Koffein sowie Gewürze das Wohlbefinden
fördern, da sie das Lebensgefühl heben. Bei einer entsprechenden
Kombination all dieser Lebensmittel erhält der Körper die erforderliche
Menge an Ballaststoffen, Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß, Mineralien,
Spurenelementen und Vitaminen.
Als eine wichtige Grundregel gilt, daß
vollwertige Nahrungsmittel vorzuziehen sind, d.h. nicht solche, denen irgendwelche
Teile entzogen sind - also z.B. Vollkornmehl anstelle von weißem
Mehl (Vollkornbrot, Vollkornteigwaren), Honig anstelle von weißem
Zucker, Vollreis oder Naturreis anstelle von poliertem Reis, frische Speisen
anstelle von Konserven. Auch Gemüse, Obst und Getreide dürften
sich eigentlich nur vollwertig nennen, wenn sie aus biologischen
Anbau stammen, bei denen keine Gifte zum Spritzen und Düngen verwandt
werden.
Generell sind frische, saisonale Lebensmittel
der Region zu bevorzugen, da Nahrung aus fremden Kontinenten häufig
aus riesigen Monokulturen stammen, was gegen die Natur ist und eine enorme
Düngung und Behandlung mit Insektengiften erforderlich macht. Auch
führt der lange Transport zu Maßnahmen der Haltbarmachung, was
meist wiederum mit der chemischen Keule erfolgt.
Da der effektive Fettverbrauch den optimalen
Bedarf eines Mitteleuropäers (70 g bis 80 g täglich) erheblich
übersteigt, wird in der Regel zuviel Fett gegessen. Um den Körper
vor Krankheiten zu schützen, sollte daher zuerst einmal der Fettverbrauch
generell gesenkt werden. Dabei ist der Einkauf fettreicher Nahrungsmittel
(z.B. Mayonnaise, durchwachsener Speck, Erdnüsse, Salami, Schlagsahne,
Bratwurst, Vollfettkäse, Chips usw.) weitgehend einzuschränken.
Darüber hinaus ist der Verzehr von tierischen Fetten mit Ausnahme
von Fisch möglichst zu reduzieren, dagegen sind pflanzliche Fette,
also kaltgepreßte Pflanzenöle (Sonnenblumenöl, Leinöl,
Weizenkeimöl, Olivenöl, Maiskeimöl, Rapsöl oder Distelöl)
zu bevorzugen. Unbedingt zu vermeiden ist jedoch das Überhitzen der
Fette beim Kochen.
Der Genuß von tierischem Eiweiß
(Fleisch, Fisch, Ei) ist heute bereits mit vielen Gefahren (z.B. Rinderwahnsinn,
Hormonen, Antibiotika, Giften) verbunden. Deshalb ist zu raten, nur ein-
bis zweimal in der Woche, und dann möglichst Fisch oder mageres Fleisch
zu essen. Nicht pro oder contra Fleisch steht eigentlich zur Diskussion,
sondern die Forderung nach gesunden Schlachttieren. Kuhmilch ist in Maßen
ebenfalls gesund, sie ist als eine tierische Säuglingsnahrung für
einen Menschen eigentlich schwer abbaubar. Besser sind daher die bereits
"vorverdauten" Milchprodukte (z.B. Käse, Quark, Yoghurt, Kefir, Sauermilch)
geeignet. Aber auch Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen,
Mais, Kartoffeln enthalten Eiweiß.
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
sind hauptsächlich in Obst, Gemüse, Salaten, Frucht- und Gemüsesäften
enthalten.
Der Mensch braucht täglich 1 bis 3 Liter
Flüssigkeit, am besten in Form von Wasser, Mineralwasser oder Kräutertee.
Dabei sollte man eher vor, nach und zwischen den Mahlzeiten und nicht während
derselben trinken. Zu Rohkost sollte auf keinem Fall getrunken werden. |