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Palatschinken |
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Somloer Art |
0,15 l 50-60%iger Rum, 40 g Rosinen, 20 g Orangeat, 180 g Walnußkerne, 0,1 l süße Sahne 120 g Zucker, Zimt, 2 Eier, 0,2 l Milch, 240 g Mehl, 0,2 l Milch oder Sodawasser, 10 g Zucker, 100 g Schmalz, 0,25 l Milch, Vanille, 30 g Zucker, 100 g Schokolade, 0,15 l süße Sahne, 3 Eidotter, 80-100 g Zucker, 50 g Kakaopulver, 15 g Mehl, 5 cl Milch, ggfs etwas Puderzucker, 50 g Butter
Füllung
Rosinen und haarfein geschnittenes Orangeat am Vortag in Rum weichen. Am folgenden Tag für die Füllung die Nüsse reiben. Sie sollen nicht zu grob, aber auch nicht so fein wie Mehl sein. Die süße Sahne aufkochen, die geriebenen Nüsse zugeben, ebenso den Zucker, 1 Prise Zimt, die abgegossenen Rosinen und Orangeat. Das Ganze 1-2 Minuten (wenn nötig unter Zugabe von etwas Milch ) kochen, bis eine streichfähige Masse entsteht. Etwas abkühlen lassen, erst dann die Hälfte des Rums darin verrühren. Dann 12 Palatschinken backen, die Füllung in je einem Streifen auftragen, die Palatschinken zusammenrollen und warm stellen.
Palatschinken (Grundrezept für süße Palatschinken)
Für 12 Palatschinken die Eier und kalte Milch
mit dem Schneebesen des Handrührgerätes verrühren und unter
weiterem Rühren das gesiebte Mehl zufügen. Der Teig muß
flüssig wie eine Cremesuppe sein, sonst noch etwas Milch oder Sodawasser
zufügen. Schließlich etwas Zucker zugeben. (Allerdings brennen
Palatschinken in der Stielpfanne bei einer Zugabe von Zucker leichter an.
Wer dies vermeiden will, kann auch auf die Zugabe von Zucker verzichten,
denn die süße Füllung und das Bestreuen mit Puderzucker
geben den Palatschinken einen süßen Geschmack.)
In einem kleinen Topf ausgelassenes Schmalz bereitstellen.
Dann 1/2 EL Schmalz in eine Pfanne geben, zerlaufen lassen, so daß
die ganze Fläche der Pfanne fettig ist. Einen Teil des Fetts zurückgießen
und nur so viel in der Pfanne lassen, daß der Palatschinkenteig nicht
ansetzt. Sofort eine Kelle (etwa 0,1 l) voll Teig in die Pfanne geben
und den Teig in der Pfanne gleichmäßig breitlaufen lassen. Bei
starker Hitze backen, bis er sich beim Schütteln der Pfanne vom Boden
löst, noch etwa 5 Sekunden weiterbacken, dann wenden und auch die
andere Seite backen. Sollte der Teig nicht zusammenhalten, sondern zerfallen,
muß noch ein Eigelb oder ein wenig Mehl zugegeben werden. Zu
fester Teig wird mit Sodawasser gestreckt.
Den Teig mehrmals in der Schüssel mit der
Kelle umrühren, damit sich das Mehl nicht am Boden absetzt.
Ein Anbacken kann mehrere Ursachen haben : 1)
im Teig ist zu viel Zucker, 2) Pfanne, Fett oder Flamme sind nicht heiß
genug, 3) in der Pfanne ist zu wenig Fett,, 4) die Pfanne ist nicht
sauber oder beim Backen hat sich Teig abgesetzt.
Schokoladensoße
Für die Soße Milch mit Zucker und Vanille aufkochen. Inzwischen in einem kleinen Gefäß (Wasserbad oder Mikrowelle) die Schokolade schmelzen lassen. Die Sahne steif schlagen. Mit dem Schneebesen des Handrührgerätes zunächst Eidotter mit Zucker verrühren, dann Kakaopulver mit etwas Mehl und kalter Milch darin schaumig rühren. Die Schokolade zugeben, unter schnellem Schlagen allmählich in dünnem Strahl die heiße Milch dazugießen. Bei mäßiger Hitze bis zum Siedepunkt erhitzen, aber nicht aufkochen! Die Soße vom Feuer nehmen, noch eine Weile rühren, dann langsam die Schlagsahne unterziehen, schließlich den restlichen Rum zugießen. Nach Belieben je nach der Qualität der Schokolade noch etwas Puderzucker einrühren, doch sollte die Schokoladensoße nicht zu süß sein.
Zum Bräunen
Die gefüllten Palatschinken auf beiden Seiten
in der Pfanne in Butter knusprig bräunen, auf eine vorgewärmte
Platte geben Die heiße Schokoladensoße nur im letzten Augenblick
darübergießen.
1200 g weichkochende Kartoffeln, Salz, 300 g Mehl, 20 g Schmalz, 1 größeres Ei, 400 g kernlose Pflaumen, Zimt, 80 g Puderzucker, Salz, 180 g Semmelbrösel, 120 g Schmalz, 20 g Butter, Zimt, 100 g Puderzucker
Die gut gewaschenen Kartoffeln mit der Schale
in schwachem Salzwasser kochen, noch heiß pellen und sofort zerstampfen.
Die Stampfkartoffeln etwas auseinanderbreiten, damit sie abkühlen,
dann mit gesiebtem Mehl, Schmalz, Ei und 1 Prise Salz verkneten.
Den Teig auf einem bemehlten Brett 1/2 cm dünn
ausrollen und aus der Teigplatte etwas 5x5 cm große Quadrate schneiden.
Auf jedes Teigquadrat eine entkernte Pflaume legen, dabei an die Stelle
der Kerne etwas Puderzucker mit Zimt geben. Die vier Ecken des Quadrats
zusammenschlagen und einen Kloß formen. Die Pflaumenknödel auf
ein bemehltes Brett legen.
In einem großen Topf, in dem die Hälfte
der Knödel Platz hat, reichlich Wasser, schwach gesalzen, zum Kochen
bringen. Die Knödel in das siedende Salzwasser geben und bei mäßiger
Hitze so lange kochen (etwa 10 bis 15 Minuten), bis sie an die Oberfläche
kommen.
Inzwischen gesiebte Semmelbrösel in Schmalz
goldbraun rösten und etwas Butter darüberkrümmeln. Die fertigen
Knödel mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, abtropfen lassen
und in den gerösteten Semmelbröseln wenden. Ist auch die zweite
Hälfte der Knödel fertig, alles mit Puderzucker und Zimt bestreuen
und sofort servieren.
Anstelle von Pflaumen können die Knödel
auch mit Pflaumenmus oder mit Aprikosenhälften (Marillenknödel)
gefüllt werden.
100 g Walnüsse, 80 g Rosinen, 0,1 l Rum, 8 Eier, 160 g Mehl, 160 g Zucker, 40 g Walnüsse, 20 g Kakao, 0,5 l Milch, 1 Stange Vanille, 4 Eigelb, 30 g Stärkemehl, 100 g Zucker, 200 g Zucker, 0,3 l Wasser, 0,15 l Rum, Orangen- und Zitronenschale, 20 g Kakao, 80 g Himbeer- oder Aprikosenmarmelade, 300 g süße Schlagsahne, 0,125 l Milch, Vanille, 15 g Zucker, 50 g Schokolade, 0,1 l süße Sahne, 2 kleine Eidotter, 50 g Zucker, 25 g Kakaopulver,10 g Stärkemehl, 5 cl Milch, ggfs etwas Puderzucker
Nockerln
Am Vortag 80 g Rosinen für das Bestreuen
in 0,1 l Rum einweichen und 100 g Nüsse reiben.
Für den Bisquitteig 8 Eiweiß
unter allmählicher Zugabe von 160 g Zucker zu steifem Schnee schlagen,
8 Eigelb zurühren, dann 160 g Mehl zugeben. Die fertige Masse in 3
Stücke teilen: in 1/3 Teig 40 g Nüsse, in ein weiteres Drittel
20 g Kakao einrühren, das letzte Drittel Teig so belassen und alle
drei in fingerdicke Platten im Ofen bei mittlerer Hitze backen.
Für die gelbe Creme 0,5 l Milch mit
Vanille aufkochen, 4 legierte Eigelb, 100 g Zucker, 30 g Stärkemehlehl
und eventuell ein wenig Gelatine zufügen.
Für den Sirup 200 g Zucker 1/4 Stunde
lang in 0,3 l Wasser mit etwas Orangen- und Zitronenschale kochen. Dann
abkühlen lassen und 0,15 l Rum zugießen.
Bei der Zusammenstellung zuunterst den Nußbisquit
legen, mit einem Drittel des Sirups beträufeln und mit einem Drittel
der Nüsse und der Rosinen bestreuen. Darüber ein Drittel der
gelben Creme streichen. Nun den Kakaobisquit darüberlegen und in der
gleichen Weise verfahren wie beim Nußbisquit. Zum Schluß
den reinen Bisquit auflegen, diesen jedoch zunächst mit 80 g Obstmarmelade,
dann mit dem restlichen Sirup beträufeln, den restlichen Nüssen
und Rosinen bestreuen sowie der restlichen gelben Creme bestreichen und
obenauf mit 20 g Kakao bestreuen. Das Ganze einige Stunden in den Kühlschrank
stellen.
Die Nockerln nach Somloer Art können auf
Glasteller oder in einer Schüssel angerichtet werden. Entweder mit
einem Suppenlöffel Nockerln abstechen und diese in der Mitte der Schüssel
anhäufen oder nach Belieben den Bisquit in Stücke schneiden und
diese auf Glasteller geben. Bei beiden Varianten den geschichteten Bisquit
mit süßer Schlagsahne bedecken und obenauf mit dicker Schokoladensoße
begießen.
Schokoladensoße
Für die Soße 0,125 l Milch mit 15 g
Zucker und Vanille aufkochen. Inzwischen in einem kleinen Gefäß
(Wasserbad oder Mikrowelle) 50 g Schokolade schmelzen lassen. 0,1
l Sahne steif schlagen. Mit dem Schneebesen des Handrührgerätes
zunächst 2 kleine Eidotter mit 50 g Zucker verrühren, dann 25
g Kakaopulver mit 10 g Stärkemehl und 5 cl kalter Milch darin
schaumig rühren. Die Schokolade zugeben, unter schnellem Schlagen
allmählich in dünnem Strahl die heiße Milch dazugießen.
Bei mäßiger Hitze bis zum Siedepunkt erhitzen, aber nicht aufkochen!
Die Soße vom Feuer nehmen, noch eine Weile rühren, dann langsam
die Schlagsahne unterziehen. Nach Belieben je nach der Qualität
der Schokolade noch etwas Puderzucker einrühren, doch sollte die Schokoladensoße
nicht zu süß sein.
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