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Geflügelleber |
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300 g kleine Pilze, 0,1 l Salatöl, Salz, Pfeffer, Petersilie, 120 g zarte grüne Bohnen, 200 g Spargelspitzen, 15 g Zucker, Salz, 150 g Paprikaschoten, 150 g Tomaten, 150 g Gurken, 1 Salatkopf, 5 cl Zitronensaft, Ketchup, Petersilie
Pilze (Stiele nicht verwenden) in Scheiben schneiden,
in Öl mit Salz, Pfeffer und Petersilie dünsten.
Die inzwischen gewaschenen, vorbereiteten
Bohnen in ungefähr 1 1/2 cm lange Stücke schneiden und ebenso
wie die Spargelspitzen in wenig Salzwasser mit einer Prise Zucker
kochen, dann das Wasser abgießen.
Die Tomaten einritzen, überbrühen und
die Schale abziehen. Paprikaschoten (auf der Herdplatte) oder im Backofen
solange unter Wenden braten, bis sie Blasen werfen und die Schale
leicht abgezogen werden kann. Dann die Tomaten und die Paprikaschoten,
aus denen auch der Samenstrang entfernt wurde, in Würfel schneiden.
Gurken schälen, in sehr dünne Scheiben schneiden und salzen.
Vom Kopfsalat ein paar schöne Blätter beiseite legen, den übrigen
Salat in schmale Streifen schneiden.
Alle Zutaten gut kühlen, dann unter Verwendung
des Öls, in dem die Pilze gedünstet wurden, mit Salz, Pfeffer,
Zitronensaft und eventuell etwas Ketchup gut miteinander vermengen, etwa
1 Stunde im Kühlschrank gut durchziehen lassen.
Eine Salatschüssel mit den zurückgelegten
Salatblättern auslegen, darauf den Salat anrichten und mit Petersilie
bestreuen.
In größeren Portionen kann der Gundelsalat
auch als selbstständige Vorspeise gereicht werden, ansonsten eignet
er sich zu jeglichem Fleischgericht als Beilage.
500 g Linsen, 250 g Gänse-, Enten- oder Hühnerleber, 5 cl Rotwein, 3 cl Cognac, Pfeffer, Pastetengewürz, Salz, Lorbeerblatt, Knoblauch, Bohnenkraut, 40 g Zwiebeln, 30 g Schmalz, 40 g Schmalz, 40 g Mehl, 1 g Gewürzpaprika, 15 g Senf, 15 g Zucker, 2 cl Essig oder Zitronensaft, 10 g Mehl, 0,1 l saure Sahne, etwa 0,1 l süße Sahne.
Am Vortag die gewaschenen Linsen (weichere Sorte
ohne Einweichzeit) einweichen. In kleine Würfel geschnittene Geflügelleber
in einer Beize von Rotwein, Cognac, Pfeffer und Pastetengewürz in
den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Linsen in dem Einweichwasser
mit Salz, Lorbeerblatt, einer Spur Knoblauch und einer Prise Bohnenkraut
kochen. Sind die Linsen gar, soll das Wasser so weit verkocht sein, daß
sie nicht mehr bedeckt sind. Während des Kochens kann auch Brühe
nachgegossen werden, doch muß der Eigengeschmack der Linsen dominieren.
Inzwischen feingehackte Zwiebeln in Schmalz goldgelb
rösten und in dieser Zwiebelschwitze die gewürzte Leber
garen.
In einem anderen kleinen Topf Mehl in Schmalz
hellbraun anrösten, mit Zucker dunkelbraun werden lassen, 1 Messerspitze
Gewürzpaprika schnell darin verrühren, sogleich mit kaltem Wasser
ablöschen, verquirlen und die Linsen damit binden. Mit Senf,
Zucker, Essig oder Zitronensaft abschmecken und schließlich saure
Sahne, in der ein wenig Mehl angerührt wurde, dazugeben.
Zuerst die Leber, dann die Linsen durch dasselbe
Sieb treiben. Unter Rühren mit einem Schneebesen gut aufkochen, nachwürzen
und die gewünschte Sämigkeit durch Zugabe von süßer
Sahne herstellen.
Dieses Linsenpüree paßt besonders
gut zu Wildgeflügel.
Ein Püree nach obiger Art kann auch alternativ ohne Leber von 600 g Linsen mit einer Zwiebelmehlschwitze zubereitet werden. Dieses Linsengepüree wird dann zu mitgekochtem geräuchertem Fleisch, Wurst oder Schweinebraten gereicht.
1,2 kg rote Bete (Rüben), Salz, Kümmel, ungefähr 5 cl Essig, 20 g Zucker, 40 g Meerrettich, Mayonnaise (2 kleine Eidotter, 0, 35 l Öl, 3 cl Zitronensaft, 50 g französischer Senf und Cayennenpfeffer), Kopfsalat, Petersilie
Am Vortag die gewaschenen roten Rüben in
reichlich Salzwasser garen, schälen und in Scheiben schneiden. 1/2
l Salatsoße, gewürzt mit Salz, Kümmel, Essig, einer
Prise Zucker und Meerrettichstücken, zubereiten und die roten Rüben
darin im Kühlschrank durchziehen lassen.
Am nächsten Tag die roten Rüben abgießen,
in nicht zu dünne Streifen schneiden und in einem Sieb gut abtropfen
lassen.
Inzwischen eine steife Mayonnaise zubereiten.
In einer Porzellanschüssel die Eidotter mit dem Schneebesen des Handrührgerätes
schlagen, Salz und Zitronensaft zufügen und unter weiterem Schlagen
mit dem Schneebesen tropfenweise das Öl zusetzen. Dadurch wird die
Masse zunehmend dickflüssiger. Die Mayonnaise muß am Ende steif
sein. (Wird sie zu steif, während des Schlagens mit etwas Zitronensaft
verdünnen.)
Die steife Mayonnaise mit Senf, Cayennepfeffer
und ggfs noch mit etwas Zitronensaft abschmecken und die roten Rüben
darin unmittelbar vor dem Anrichten wenden.
Eine Salatschüssel mit Kopfsalatblättern
auslegen, darauf die rote Bete mit der Mayonnaise anrichten, mit Petersilie
bestreuen und eventuell mit dünnen, geschälten Zitronenscheiben
garnieren.
Der Gellert-Salat kann zu Schnitzeln oder anderen
kurzgebratenen Steaks, aber auch zu Kalbs-, Schweine-, Hühner- oder
Putenbraten, ja sogar zu Fischgerichten gereicht werden.
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Zu Gast in Ungarn |
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