Museum für Kunsthandwerk


Das traditionsreiche Grassimuseum am Johannisplatz in Leipzig wird derzeit umfassend saniert und voraussichtlich erst gegen Ende 2004 bezugsfertig sein. Dann wird auch das im Grassikomplex beheimatete Museum für Kunsthandwerk wieder dorthin zurückkehren und über insgesamt 29 Ausstellungsräume verfügen.

Das Leipziger Museum für Kunsthandwerk wurde im Jahr 1874 gegründet und ist damit das zweitälteste Kunstgewerbemuseum in Deutschland. Es verfügt über eine umfangreiche Sammlung mit insgesamt 90.000 Bestandseinheiten der Bereiche Textil, Keramik und Porzellan, Möbel, Glas, Plastik, Holz und Stein, Münzen, Plaketten Medaillen, unedle Metalle sowie Asiatika. Zum Bestand zählen außerdem 50.000 Bände der Bibliothek und 50.000 Blatt der Graphischen Sammlung.

Während der Sanierungsphase des Grassikomplexes ist das Museum für Kunsthandwerk in ein Interimsquartier umgezogen. Da im Interim aus Platzgründen auf die Präsentation einer Dauerausstellung verzichtet wird, werden dort im Museum ausschließlich Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen der angewandten Kunst gezeigt. Das Spektrum der Ausstellungen reicht dabei von der Präsentation zeitgenössischen italienischen Designs über französische Tapetenkunst seit 1730 bis hin zu den international beachteten Grassimessen, an denen Aussteller aus ganz Europa und Übersee teilnehmen.


 
 
Museum für Kunsthandwerk
Interim-Adresse
Neumarkt20
04109 Leipzig

Telefon 0341 2133719
Telefax 0341 2133715
E-Mail: grassimuseum@leipzig.de
Web-Seite: www.grassimuseum.de

Öffnungszeiten
Dienstag 10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 10.00 - 20.00 Uhr
Donnerstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr
An Feiertagen 10.00 - 18.00 Uhr


 
 

Teller mit Zackenrand
Ährendekor mit "Fliegendem Hund" und schachbrettartigem Brokatmuster
Meissen, um 1730
Porzellan mit polychromer Aufglasurmalerei


 
 

Wandteller mit der Darstellung schwimmender Schwäne
Malerin Marianne Host
Königliche Porzellanmanufaktur Kopenhagen, um 1900
Porzellan mit Scharffeuermalerei


 
 

 

Teller aus einem Kaffeeservice
Hedwig Bollhagen, um 1927-1931
Steingutfabriken Velten-Vordamm GmbH
Steingut, bemalt


 
 

Serviceteile
Formen Hedwig Bollhagen, 1934
Dekor sogenannter "Paradiesgarten" nach Charlotte Hartman, um/vor 1922
HB-Werkstätten für Keramik, Marwitz


 
 

Apollo und Minerva
Modell Johann Georg Müller
Berlin, um 1788


 
 

Dudelsackbläser aus der "Sizilianischen Hirtenkapelle"
Modell Paul Börner, 1925
Porzellan-Manufaktur Meissen, 1925/26
Porzellan, staffiert


 
 

Henkeltasse
Michael Kunert
Sonderedition Tassen, 2001


 
 

Henkeltasse und Teller
Michael Kunert
Sonderedition Tassen, 2001


 
 

Henkelbecher
Heinz-Jürgen Böhme
Sonderedition Tassen, 2001


 
Fotos Copyright Museum für Kunsthandwerk in Leipzig

 
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