Museum für Angewandte
Kunst


Das Museum für Angewandte Kunst wurde 1888 auf Initiative des Kölnischen Kunstgewerbe-Vereins (heute Overstolzengesellschaft) als städtisches Kunstgewerbemuseum gegründet und birgt reiche Schätze europäischer Angewandter und Freier Kunst aus rund 1000 Jahren. Bemerkenswert sind vor allem die großen Bestände an historischem Mobiliar, Glas, Fayence und erlesenem Porzellan, die Metall- und Bestecksammlung, die Bildteppiche und Textilien, der große Schatz an historischem Schmuck, die Modekollektion und die international bedeutende Designsammlung. Das Museum veranstaltet vielbeachtete Sonderausstellungen zu allen einschlägigen historischen und zeitgenössischen Themen, zum aktuellen Design sowie zur Architektur.

 
 

Blick auf das Museum für Angewandte Kunst


 
 

Leuchter aus dem Schwanenservice für den Kabinettminister Heinrich Graf Brühl
Meissener Porzellan (um 1740)
Modell Johann Friedrich Eberlein (1739)


 
 

Terrine aus einem Service für Zarin Elisabeth II.
Meissener Porzellan (um 1745)
Modell nach Johann Joachim Kaendler


 
 

Waschgarnitur (Lavabo) aus Helmkanne und Becken
Silber vergoldet
Johann Martin I. Satzger, Augsburg (1753-1755)


 
 

Tafelaufsatz für Kerzen und Konfekt
Fayence
Niederweiler (um 1760)


 
 

Geneverkannen in Form eines Mannes und einer Frau
Fayence
Delft (18. Jahrhundert)
Stiftung Reintjes


 
 

Leuchter aus einem Satz von drei Tafelleuchtern
Bronze
Pierre Philippe Thomire, Paris (um 1810)


 
 

Likörservice
Porzellan, Messing, vergoldet, Malachitmalerei
 KPM, Berlin (1823-1832) 

Tasse mit Unterschale
Porzellan
KPM, Berlin (1850-1870)


 
 

Wärmeglocke (Cloche) mit Anbietplatte aus einem Silberservice des Königs Franz I. von Neapel
Silber
Jean-Baptiste Claude Odiot, Paris (um 1829)
Stiftung L. Bräkerbohm


 
 

Teeservice
Porzellan
Augarten, Wien (1925-1930)
Bemalung Franz Zülow


 
 

Kaffee-Tee-Service
Silber und Elfenbein
Tétard Frères, Paris
Entwurf Valéry Bizouard (1929)


 
 

Kaffeeservice „Le petit café“ aus der Serie „Fantasia“
Porzellanfabrik Arzberg (1988) 
Entwurf Matteo Thun (1987)


 
Fotos Copyright Rheinisches Bildarchiv in Köln

 
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