| Inhaber Herbert Brockel |
| Im Zentrum von Lechenich, gut zu erreichen über die A 61 (Ausfahrt
Erftstadt), liegt in unmittelbarer Nähe der Kirche ein traditionsreiches
Haus (Barockstil), das im Jahre 1765 nebst Scheunen und Stallungen vom
Husarenoberst Szentivani, dem Kommandanten der kurkölnischen Husarenkompanie,
und seiner Frau, einer geborenen Gräfin von Wittgenstein, errichtet
wurde. In seiner wechselvollen Geschichte diente es als Quartier für
Husaren, Unterkunft der französischen Gendamerie und als Wohngebäude.
In den Jahren 1980 bis 1982 wurde es von Grund auf restauriert. Geringere
bauliche Maßnahmen fanden im Jahr 1999 statt; dabei wurde eine alte
Scheune abgerissen, um u.a. Freiflächen für Parkplätze zu
schaffen, und der Haupteingang verlegt.
Das Haus wurde 1995 von Herbert Brockel gepachtet, der dort mit Hilfe seines Teams ein Hotel mit 5 Komfortzimmern und ein Restaurant einrichtete, das sich unter seiner Leitung zu einer kulinarischen Attraktion entwickelte und dessen Einzugsbereich weit über den Kölner Raum hinausreicht. Der elegant eingerichtete, aber auch gemütliche Speisebereich bietet mit seinen 10 Tischen bis zu 45 Personen Platz. Hinzu kommt bei schönem Wetter im Sommer eine ruhige Terrasse. Der Service ist freundlich, aufmerksam und fachkundig. Insgesamt fühlt sich der Gast wohl und genießt seinen Besuch in diesem Gourmet-Restaurant. Zu erwähnen sind auch das Bistro mit seinen 18 Plätzen und das historische Kellergewölbe, das insbesondere für kleinere Gesellschaften hervorragend geeignet ist. Der vielseitigen Küche widmet Herbert Brockel sein besonderes Augenmerk, die den Gästen des Husarenquariers Spitzenleistungen präsentiert, die durch Ideenreichtum, Kreativität und Raffinesse gefallen. Insbesondere werden regionale Produkte verarbeitet, die der Saison entsprechend eingekauft werden. Auch vegetarische Gerichte stehen auf der Speisekarte. Herbert Brockel blickt auf zahlreiche Stationen in der deutschen Spitzengastronomie (z.B. Hefter in Düren und das Hotel Zur Traube in Grevenbroich) zurück. Ein Feinschmeckermenü vom März 2002 zeigt das hohe Niveau,
auf dem
*
Die Weinkarte ist auf edle Tropfen aus Deutschland (13 Weinbaugebiete) spezialisiert, ohne dabei jedoch Europas Weinwelt zu vernachlässigen. Sie umfaßt circa 350 Positionen (etwa 40 halbe Flaschen, 15 offene Weine). Weitere Informationen über dieses außergewöhnliche Restaurant sind dessen eigener Web-Seite zu entnehmen. |
| zurückblättern
zu
Orte A-K |
Seite | zurückblättern
zum
Namensverzeichnis |