Herzog Anton Ulrich-
Museum

Kunstmuseum des Landes Niedersachsen


Das Herzog Anton Ulrich-Museum zählt zu den großen Kunstmuseen Deutschlands. Seinen Reichtum verdankt es der Sammeltätigkeit der Braunschweiger Herzöge, vor allem dem leidenschaftlichen Kunstliebhaber Herzog Anton Ulrich (1633-1714). Sein Großneffe Carl I. stand Anton Ulrich als Sammler nicht nach und gründete 1754 ein "Kunst- und Naturalienkabinett". Dies war das älteste öffentlich zugängliche Museum Deutschlands und eines der ältesten Europas. Daraus ging das heutige "Universalmuseum" hervor.

Die Gemäldegalerie bietet einen Überblick über die Geschichte der europäischen Malerei von 1400 bis 1800. Große Meister internationalen Ranges wie Rembrandt, Rubens, van Dyck, Vermeer, Holbein und Giorgione sind hier zu finden.
Facettenreich ist die Abteilung Skulpturen und Kunsthandwerk mit antiker Kleinkunst, Holz- und Bronzeskulpturen aus Renaissance und Barock sowie bezaubernd schönen Elfenbeinkunstwerken, deren Präsentation in Sammlungsschränken des Rokoko einzigartig ist. Eine besondere Attraktion ist die Kunst- und Wunderkammer mit erlesenen Kunstkammerstücken.

Das Museum besitzt nicht nur herausragende Bestände an italienischer Majolika und französischen Emails, sondern auch die bedeutendste und umfassendste Sammlung historischer Porzellane der Manufaktur Fürstenberg, die 1747 von Herzog Carl I. von Braunschweig gegründet wurde.


 
 

Blick auf das
Herzog Anton Ulrich-Museum


 
 

Kaffeeservice mit Uferlandschaften (um 1770)
Fürstenberger Porzellan 


 
 

Silberne Kaffeekanne (um 1765)
Johann Caspar Klipp 


 
 

Teekännchen mit gemalter Rocaille (um 1760)
Fürstenberger Porzellan


 
 

Potpourrivase aus Fayence (um 1760)
Braunschweiger Fayencemanufaktur


 
 

Kaffeeservice mit Federvieh (um 1770)
Fürstenberger Porzellan


 
 

Bagolin von Simon Feilner (um 1750)
Fürstenberger Porzellan


 
 

Kaffeegeschirr (um 1760)
Fürstenberger Porzellan


 
 
Fotos Copyright Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig

 
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Deutsches Porzellanmuseum