| Das Museum, das
Teil der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG ist, gibt einen Einblick
in die Geschichte dieser bedeutenden Manufaktur - von deren Gründung
im Jahre 1747 durch Herzog Carl I. von Braunschweig bis in die heutige
Gegenwart - und bietet dem Besucher somit Sehenswertes aus mehr als 250
Jahren deutscher Porzellangeschichte.
In anschaulicher Weise werden die einzelnen Schritte bei der Herstellung von Porzellan erläutert. Die handwerkliche Kunst des Porzellanmalens wird auf Wunsch in Kursen durch fachkundige Mitarbeiter vermittelt, wobei Malvorlagen aus der Manufaktur zur Verfügung stehen. Kernpunkt des Museums bilden jedoch - über viele Ausstellungsräume verteilt - einmalige Tafelservice mit ihren vielfältigen Formen und einzigartigen Dekoren aus verschiedenen Stilepochen sowie eine Vielzahl schöner Geschenkartikel. Neue trendorientierte Produktlinien zeigen den Weg in die Moderne auf und vervollständigen das Bild. |
Blick auf die
Schlossanlage
|
Museum
im Schloss der Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG
Meinbrexener Straße 2 D-37699 Fürstenberg/Weser Telefon +49 (0) 52 71 40 1-1 63 Telefax +49 (0) 52 71 40 1-1 00 E-Mail: fuerstenberg@fuerstenberg-porzellan.com http://www.fuerstenberg-porzellan.com Öffnungszeiten
Nachsaison: 2.11.
bis 23.12.2001
|
Commedia dell'Arte
|
Die Kaffeegesellschaft
-
|
Form ALT FÜRSTENBERG
FÜRSTENBERG deckt die Tafel mit mehr als 250 Jahren Stilgeschichte in kostbarem Porzellan und erhält so einen reichen künstlerischen Vorrat an Formen für die Gegenwart lebendig. Zu den Klassikern der FÜRSTENBERG-Serviceformen zählt die Form Alt Fürstenberg. Der edle Dekor Rose verbindet das Stilgefühl des Rokoko mit der zarten Anmut eines Rosengarten. Leichte Goldstaffage, feinfühlig angepaßt, vertieft den zeitlosen Glanz des weißen Alt Fürstenberg-Porzellans. |
Form ANNA CARINA
Anna Carina gehört zu den großen Servicen des Hauses FÜRSTENBERG. Diese unvergleichliche Rokokoform hat vielfach Porzellangeschichte geschrieben. In den eleganten Schwüngen und Linien, in den aufwendig gearbeiteten Details der Henkel, Gießer und Ränder dieser Form liegt ein liebevolles Bekenntnis zu dem Wertvollen unserer Zeit. Der Blumendekor Charlotte verleiht dem traditionsreichen Service elegante Anmutigkeit und zarte Frische. Voller Erinnerungen, leicht und auf das Wesentliche reduziert. Anna Carina im Dekor Charlotte bildet die romantische Quintessenz europäischer Tafelkultur. |
Form SOLITUDE
Bereits im 18. Jahrhundert machten ausgefallene Feinheiten die Form Solitude zum bewunderten Blickpunkt. Das aufwendig gearbeitete Schuppen- und Rocaillenrelief, die anmutig geschwungenen Henkel, die volutenförmigen Füßchen der Gefäße zeugen von anspruchsvollem Kunsthandwerk. Um das Relief immer gleichmäßig erscheinen zu lassen, müssen bei der Herstellung die Arbeitsformen ständig erneuert werden, nahezu doppelt so häufig wie bei glatten Formen. Noch heute kann das von Johann C. Rombrich, einem der bedeutendsten FÜRSTENBERG-Modelleure des 18. Jahrhunderts, geschaffene Service auf prominente Liebhaber verweisen. Die britische Königin besitzt ein großes Tafelservice der Form Solitude aus jener Zeit. Bei dem Dekor Menuett ist weniger mehr. Die klare, dezente Linienführung des Dekors unterstreicht die rokoko-beschwingte und zugleich zeitlos schöne Reliefform Solitude und setzt harmonische Akzente für jedes Ambiente. |
Form HERZOG FERDINAND
Vom entschiedenen Beginn eines neuen Denkens kündete die Form Herzog Ferdinand in ihrer Entstehungszeit um 1770. Vorbildlich gerade, betont schlicht und geometrisch bereichert dieses Original unsere moderne Tischkultur mit dem edlen Geist des Klassizismus. Form pur ist Herzog Ferdinand in strahlend weißem Porzellan und macht Tradition zum klaren Trend. |
Form EMPIRE
Empire deutet dem Namen nach auf einen Stil, bei dem Napoleon Pate stand. Sein Reich verging, die Form des Empire blieb. Die vollendete Eleganz der schlanken, leicht gerundeten Form, der sanfte Schwung der Campanerhenkel an Kannen, Tassen und Terrinen bilden eine stilistisch einzigartige Einheit. Um 1805 nach den Entwürfen von Louis Victor Gerverot geschaffen, repräsentiert die Form Empire bis heute die ästhetische Anziehungskraft der Klassik. Der hochwertige handgefertigte Dekor Thetis mit tiefblauem Kobaltfond und schimmernd poliertem Goldband bietet Tafelkultur in klassischer Vollendung. |
Form GRECQUE
Aus der Zeit, als das kunst- und kulturliebende Bürgertum den Wert des geselligen Zusammenseins im familiären Kreis entdeckte, stammt die historische Stilform Grecque. Angetan von der Behaglichkeit des Biedermeier, inspiriert von der Gestaltgebung der Antike und bewegt von den Ideen der Romantik entstand Grecque zwischen 1840 und 1850 in FÜRSTENBERG. Mille Fleurs - schön wie tausend Blumen, sagt der Name dieses Dekors, der im Geist des Biedermeier entworfen wurde. |
Form FÜRSTIN
Mit der sparsamen Linienführung leitet diese Form vom Jugendstil zur funktions- und designbetonten Moderne über. Die Form Fürstin wurde 1951/52 von Walter Nitzsche in Nachfolge der vielfach ausgezeichneten Formen von Wilhelm Wagenfeld und Hubert Griemert gestaltet. Fürstin setzt die in den 30er Jahren bereits begonnen neuartigen Gestaltungskonzepte FÜRSTENBERGs fort und wird in der für die Form typischen Elfenbeinglasur gefertigt. Man blickt über den gedeckten Tisch und erinnert sich auf angenehme Weise an ein gemütliches Kaffeetrinken, an ein köstliches Essen mit Freunden. Denn der Dekor Goldring gehört wie selbstverständlich zu solchen Momenten und daher seit Jahren zu den gefragtesten Dekoren FÜRSTENBERGs. In liebevoller Handarbeit gefertigt, zeigt Goldring den schönen Weg zur Sache und die heißt: Gemütliche Gastlichkeit an der gedeckten Tafel. |
Form HERZOG FERDINAND
|
Form HERZOG FERDINAND
|
Form BASIC
|
Objekt-Design
W. Bünck
|
Objekt-Design
W. Bünck
|
Tassenserie PRECIOUS
MOMENTS
|
Tassenserie PRECIOUS
MOMENTS
|
| Fotos Copyright Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG, Fürstenberg/Weser |
| zurückblättern
zu
Museen |
Seite 201 | weiterblättern
zu
Schweizerisches Landesmuseum |