| Aufgeschlagene
Kürbissuppe mit Ingwer und Flußkrebsen
Zutaten für 4 Personen
350 g Muskatkürbis, 2 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 0,2 l Geflügelfond,
0.3 l Krebsfond, 1 Thymianzweig, 1 Korianderwedel, 0,3 l Sahne, 0,1 l Creme
fraiche, 20 g frischer Ingwer, 4 cl Sherry Pedro Ximienes Lustau, 8 Flußkrebse
à 50 g bis 70 g
Zubereitung
Den Muskatkürbis schälen, entkernen und feinwürfelig
schneiden (aus einem Teil des Kürbis zuvor Perlen zur Garnitur ausstechen).
Die geschälten Schalotten feinwürfelig schneiden. In etwas
Olivenöl und Butter glasig anschwitzen, den Kürbis und einen
kleinen Schnitzer Ingwer, Thymianwedel und Korianderstiele hinzufügen.
Sobald alle Zutaten glasig geschwitzt sind, wird mit dem Geflügelfond
und Krebsfond abgelöscht, kurz vor dem Mixen werden 2/3 der flüssigen
Sahne und die Creme fraiche hinzugegeben.
Nochmals miteinander verkocht und anschließend püriert,
durch ein Chinoise passiert und mit Sherry, Salz, Pfeffer und blättrig
geschnittenen Korianderblättern gewürzt.
Die mit den Krebsschwänzen und Scheren glacierten Kürbisperlen
werden als Garnitur in die Suppe gegeben. Zur Garnitur den Krebskörper
mit einer Kürbispolenta und fritiertem Ingwerjuliennes sowie einigen
Tropfen Krebsöl füllen.
Das letzte Drittel der Schlagsahne im letzten Moment in die Suppe geben.
Warm geräucherter
Zander mit Blutwurstcrostini auf Sellerie-Bohnensalat und Pfifferlingen
Zutaten für 4 Personen
300 g Zanderfilet, 120 g engl. Sellerierauten mit hellen Blüten,
40 g Knollensellerie (rund ausgestochen, 2 cm Durchmesser), 160 g Pfifferlinge
(klein fallende Ware), 8 hauchdünne, in Olivenöl geröstete
und mit Knoblauchzehe eingeriebene Scheiben Baguette, 16 Scheiben
geräucherte Blutwurst (insgesamt 60 g), 1 TL Olivenöl, 1 TL Walnußöl,
1 TL Kürbiskernöl, 2 Zweige Kerbelwedel, 0,1 l Kalbsglace
Zubereitung
Das Zanderfilet in vier gleiche Portionen à 75 g teilen.
Den Räucherschrank/ofen auf ca. 65 ° mit Räuchermehl
(reine Buche) und Thymianzweig, Knoblauchzehen und Wacholderbeeren erhitzen.
Ca. 5 Min. am Rand ziehen lassen.
Zwischenzeitlich den Sellerie putzen und blanchieren. Die Pfifferlinge
ansautieren und mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Thymian würzen.
Brotscheiben rösten und mit den hauchdünn geschnittenen Blutwurstscheiben
belegen.
Mit etwas Balsamico, Sherryessig und den Ölen eine Vinaigrette
herstellen, dann Sellerie und Pfifferlinge darin marinieren. Rand auf den
Teller streuen, auf zwei entgegengesetzte Seiten des Tellers die Crostinis
anlegen, den geräucherten und später angebratenen Zander auflegen.
Mit Sellerieblüte und Kerbelwedeln sowie etwas Rapunzel garnieren
und mit einigen Tropfen reduzierter Kalbsglace abglacieren.
Rinderfilet
auf gelben Rübchen und Perlzwiebeln mit gebackenem Ochsenschwanzravioli
Zutaten für 4 Personen
400 g parriertes Rinderfilet (Mittelstück parriert oder 500 g brutto),
200 g Ochsenschwanz und Röstgemüse, 0,2 l Rotwein, 400 g Steckrübe
(je 4 tournierte und restliche Steckrüben feinwürfelig geschnitten),
12 Perlzwiebeln, 250 g Kartoffeln (24 hauchdünne Scheiben für
die Ravioli, restliche Kartoffeln feinwürfelig geschnitten), 150 g
geputzte Keniabohnen (4 Bohnenbündchen mit Schnittlauch, restliche
schräg auf 1/2 cm geschnitten), 0,05 l Madeira, 0,05 l roter Portwein
Zubereitung
Ochsenschwanz zerteilen, anbraten, Röstgemüse zugeben, tournetieren
und garschmoren.
Den Ochsenschwanz ausbrechen, die Jus passieren, 2. Saucenansatz mit
geputztem Röstgemüse herstellen, mit Rotwein reduzieren und mit
Madeira und Portwein verkochen und mit einigen Butterflocken sämig
binden.
Das Rinderfilet ca. 15 Min. auf den Punkt braten und ruhen lassen.
Die Gemüse putzen und zuschneiden.
Das Steckrübenragout (die 1/2 cm auf 1/2 cm groß geschnittenen
Würfel) in etwas Olivenöl und Butter anschwitzen, eine ungeschälte
Knoblauchzehe mit hinzufügen und durch stetes Aufgießen des
Geflügelfonds auf den Punkt garen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker abschmecken,
geschnippelte Keniabohnen unterziehen und mittig auf dem Teller anrichten.
Die zuvor mit Zucker, Butter, Salz und Thymian glacierten Perlzwiebeln
abwechselnd mit den tournierten Steckrüben aufsetzen und mittig die
Tranche Rinderfilet drappieren und mit einem glacierten Bohnenbündchen
garnieren. Mit der Ochsenschwanzjus nappieren und die gebackenen Kartoffelravioli
(rohe Kartoffelscheiben werden in der Friteuse blanchiert) mit Eistreiche
bepinseln, mit den feinwürfeligen in der Jus glacierten Ochsenschwanzwürfeln
füllen und ausstechen. Anschließend in der Friteuse knusprig
ausbacken.
Geschmorte
Rinderwade mit Markklößchen und Schnittlauchpüree
Zutaten für 4 Personen
1000 g Rinderwade, 0,5 l Rotwein, 500 g Röstgemüse, Gewürze,
2 Speckschwarten, 50 g Rindermark, 50 g Vollei, 50 g Mie de Pain, etwas
Knoblauchöl, etwas Thymian, frisch gehackte Petersilie, 250 g Rote
Beete, 0,1 l roter Traubensaft, 1 Spritzer Sherryessig, 1 EL Pfeilwurzmehl,
500 g mehlig kochende Kartoffeln, 1 dicker Bund Schnittlauch, 50 g Butter,
0,1 l Sahne, 150 g Keniabohnen für Bündchen, 1 Stange Lauch für
geb. Lauchstreifen, 4 cl Madeira
Zubereitung
Rinderwade
Die Rinderwade parrieren und zum Schmoren ansetzen, nach dem Garen herausnehmen
und noch im warmen Zustand ausbrechen und von Sehnen und Fett befreien.
Die Jus noch ca. 1 Stunde köcheln lassen, durch ein Tuch passieren
und kalt stellen.
Wie bereits bei der Ochsenschwanzjus einen 2. Saucenansatz herstellen,
langsam reduzieren und mit Madeira abschmecken.
Markklößchen
Das Ochsenmark auslassen, passieren, kaltstellen, in der Anschlagmaschine
weiß aufschlagen, mit Eigelb montieren, Eiweiß hinzufügen,
Mie de Pain unterheben, mit Knoblauch, Thymian, gehackter Petersilie, Salz
und etwas Muskat abschmecken, mit dem Spritzbeutel auf ein Blech spritzen,
schneiden und rollen.
Rote Beete
In Salzwasser mit Kümmel und Sherryessig garen, leicht abschrecken,
abziehen und in 1cm dicke Scheiben schneiden, ausstechen und in Portwein
mit etwas Sherryessig glacieren.
Schnittlauchpüree
Kartoffeln kochen, ausdämpfen, passieren, mit Butter und etwas
Olivenöl glatt schlagen, etwas flüssige Sahne zufügen, so
daß es in der Konsistenz leicht cremig ist, reichlich Schnittlauch
vor dem Servieren unterheben.
Bohnen mit Schnittlauch binden.
Lauch in Julienne schneiden und goldgelb fritieren.
Geeiste
Biersuppe mit Holunderbuchteln und feinem Quarksoufflé
Zutaten für 4 Personen
Biersuppe
0,3 l weißer Traubensaft, 0,3 l mildes Pils
(Hohenfelder), 8 g Geleepulver, 0,1 l frisch gezapftes Pils (oder Sekt)
Holunderbuchteln (ausreichend für 8 bis
10 Portionen)
250 g Holunderbeeren, 250 g Mehl, 20 g Hefe, 1
Vanillestange, 0,1 l Milch, 50 g Butter
Topfensoufflé
100 g Quark (40 % Fett), 2 Volleier, 1/2 Vanillestange,
30 g Zucker, 10 g Butter, 10 g Mehl, 3 Wedel Zitronenmelisse
Bierrahmeis
0,25 l Pils, 250 g Sahne, 100 g Zucker, 50 g weiße
Kuvertüre, 6 Eigelb
Zubereitung
Biersuppe
Traubensaft aufkochen, das gequollene Geleepulver
hinzufügen und auf gestoßenem Eis kalt rühren, wobei nach
und nach das Bier untergerührt/gehoben wird. Kurz vor dem Servieren
nochmals Pils unterheben.
Topfensoufflé (hierfür werden kleine
Timbale zum Garen benötigt)
Die Soufflémasse einfach in einer Schüssel
glattrühren und in gebutterte Timbale füllen und bei 250 °
ca. 20 Min. garen.
Bierrahmeis
Die Sahne wird mit dem Zucker, der Hälfte
des Bieres und den Eigelben zur Rose abgezogen. Die weiße Kuvertüre
in der Eisgrundmasse schmelzen, diese Masse passieren und frieren. Während
des Frierens wird das restliche Bier untergezogen.
Holunderbuchteln
Aus der Hefe, Milch, Zucker und dem Mehl einen
Ansatz herstellen, gehen lassen, Vanillemark und Butter langsam einkneten,
Prise Salz, etwas Zitronenabrieb und die gefrorenen Holunderbeeren unterarbeiten.
Ca. 2 cm dick ausrollen und mit einem runden
Ausstecher (1,5 cm bis 2,0 cm) ausstechen und in gebutterter Form gehen
lassen. Bei ca. 180 ° 5 bis 8 Min. backen und nach dem Backen mit flüssiger
Butter bestreichen. |