| Meißener
Porzellan-Sammlung
Stiftung Ernst Schneider |
| Das Jagd- und Gartenschloß
Lustheim -- unter Kurfürst Max Emanuel zwischen 1684 und 1689 von
Enrico Zucalli im Park von Schloß Schleißheim erbaut -- erhielt
1971 eine neue Bestimmung als erstes Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums.
Es nahm die von Dr. Ernst Schneider (1900-77) dem Freistaat Bayern gestiftete
weltberühmte Sammlung alter Meißener Porzellane auf, die im
Rang nur mit den Beständen im Dresdner Zwinger vergleichbar ist. Die
Ausstellung der glanzvollen Porzellansammlung in den mit Fresken geschmückten
kurfürstlichen Appartements stellt ein barockes Ensemble von besonderem
Reiz dar. So wurde in Lustheim der Traum vom „Porzellan-Schloß“ Wirklichkeit,
der für August den Starken, den Gründer der Meißener Manufaktur,
nicht in Erfüllung ging.
Die Sammlung bietet einen umfassenden Überblick über die Produktion der Meißener Porzellanmanufaktur von ihrer Gründung 1710 bis in die Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756 -63). Angefangen mit Geschirren und Figuren, die noch unter dem Erfinder des europäischen Porzellans, Johann Friedrich Böttger, gefertigt wurden, erwarten den Besucher seltene und kostbare Porzellane aus der Blütezeit Meißens: Neben fein bemalten Geschirren mit den berühmten Chinoiserien des Malers Johann Gregorius Höroldt faszinieren die lebendig modellierten Tierfiguren Johann Joachim Kaendlers. Einen Höhepunkt bilden die Geschirrteile aus den Tafelservicen des Grafen Sulkowski sowie aus dem legendären Schwanenservice des Grafen Brühl, die eine Vorstellung vom Glanz barocker Festtafeln geben. |
Schloß Lustheim
in Schleißheim bei München
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Säbelzahntiger
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Allegorie von Asien
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Saturnvase
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Blick in den Festsaal
von Schloß Lustheim
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| Fotos
Copyright Bayerisches Nationalmuseum in München bzw.
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