Haus zum Kirschgarten
| Das Haus zum Kirschgarten wurde in den Jahren
zwischen 1775 und 1780 nach Plänen des Basler Architekten Johann Ulrich
Büchel erbaut. Auftraggeber war der Seidenfabrikant Johann Rudolf
Burckhardt-de Bary. Für ihn entstand das repräsentative Stadtpalais
in frühklassizistischen Formen, das die Funktionen eines Wohn- und
Geschäftshauses miteinander verband.
Nach mehreren Besitzerwechseln, die zahlreiche Umbauten mit sich brachten, wurde das Haus zum Kirschgarten 1951 als Teil des Historischen Museums Basel eröffnet; 1986 konnte die Ausstellungsfläche noch im angrenzenden Haus "Zum kleinen Kirschgarten" erweitert werden. Das Museum zeigt auf zwei Stockwerken Basler Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts. In den anderen drei Etagen werden bedeutende Spezialsammlungen von internationalem Rang (Deutsches Porzellan des 18. Jahrhunderts, Straßburger Fayencen, Uhren, Spielzeug) präsentiert. Insgesamt erstreckt sich die Ausstellung, die 50 Räume umfaßt, über fünf Stockwerke. Ein stimmungsvoller kleiner Garten mit einem spätbarocken Pavillon vervollständigt das Ensemble. |
Haus zum Kirschgarten
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Familienbildnis Peter und Anna Burckhardt-Focart
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Silberne Teekanne
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Silberne Chocolatière
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Silberne Kaffeekanne
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Silberner Wasserkessel mit Réchaud
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Entenpaar als Deckelterrinen
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Zuckerstreuer
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Teekessel mit Chinoiserien
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Teller mit Schmetterlingsdekor
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Das Hündlein der Königin
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Avvocato
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August der Starke
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Haushälterin
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Tanzende Harlekinfamilie
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Tanzende Colombine
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Kleiner Harlekin
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Drei tanzende Pulcinelli
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Colombine und Pantalone
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Colombine mit Castagnetten und Maske
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Dottore Bolardo, Pedrolino und Scapin
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Teekanne in Gestalt eines sitzenden Affen
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Speiseservice aus dem Segerhof
Im Haus zum Kirschgarten befindet sich im 2. Obergeschoß das Esszimmer aus dem 1787 bis 1790 erbauten Segerhof. 1995 konnte dieses gediegene Ensemble mit dem ehemaligen Tafelservice des Segerhofs auf das Glücklichste ergänzt werden. Das Service setzt sich aus undekoriertem, cremefarbigem Steingut verschiedener englischer Manufakturen zusammen. Die stattliche Zahl von 72 Esstellern wird ergänzt durch eine nicht minder eindrückliche Menge an Raviers, Platten, Schüsseln, Terrinen, Kerzenständern und einen dreistöckigen Tafelaufsatz. Die meisten Teile stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts, wozu noch ein paar spätere Ergänzungen des frühen 19. Jahrhunderts kommen. Die Einzelteile sind - was in Anbetracht des recht einheitlichen Erscheinungsbildes des Services zunächst erstaunt - stilistisch unterschiedlich: Teller und Terrinen sind noch ganz der Formensprache des Barock verpflichtet, während die als Pfeiler ausgebildeten Kerzenständer im rein klassizistischen Geschmack gehalten sind. |
Haus zum Kirschgarten
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| Fotos Copyright Historisches Museum Basel in Basel |
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